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Das Bringt-doch-alles-nichts | Kapitelübersicht
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Das Bringt-doch-alles-nichts ist ein Phänomen, das mehrere Ursachen hat. Exemplarisch sollen hier das mangelnde Beteiligungsgefühl und die Angst vor Versagen behandelt werden. Beide Ursachen können miteinander zusammenhängen. Ein passiver, vermeintlich nichtsnutziger und augenscheinlich schmarotzender Mensch befindet sich tatsächlich nur in einer Starre. Er sieht das Leben der Anderen an sich vorbeiziehen, sieht sie arbeiten – zielstrebig und beharrlich offenbar –
Die zweite Ursache des Phänomens liegt in der Angst vor dem Versagen. Leider ist es so, dass es in unserer Gesellschaft nur wenige Konzepte gibt,
Das Hilfreiche an diesem Konzept ist aber nun tatsächlich, dass man sich nunmehr vollständig auf sein Gefühl konzentrieren kann, da es ja nicht mehr darum geht in das System der Gewinner und Verlierer einzudringen. Um gewinnen zu können.
In dem letzten Satz des so eingängig erscheinen Zitates steckt dann aber auch schon die Crux: Wir sprechen immer davon die gesamte Welt zu erobern und sind mit diesem Ziel aber von vornherein zum Scheitern verurteilt. Es ist nicht einmal leicht auch nur einen einzigen Menschen zu erobern. Und wenn man dann aufgibt …
Noch ist Richard zuversichtlich, dass sein Buch gedruckt wird. Deshalb versucht er sich selbst einzureden, dass alles klappen wird, wenn man nur stark genug an sich glaubt. — Doch zwischenzeitlich ist Richard selbst zum Verlierer geworden. Sein Vater jedoch macht ihm klar, dass das kein Weltuntergang ist. — Dies ist ein Trost für alle, die sich als Verlierer fühlen (zumal Richard am Ende etwas ganz anderes gewinnen wird) …
* Little Miss Sunshine, Regie: Jonathan Dayton, Valerie Faris; Big Beach/Bona Fide, USA 2006:
** Matrix Reloaded, Regie: Andy Wachowski, Larry Wachowski; Village Roadshow Films, USA 2003. Ab 0:44:30
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